Wir lieben alle Katzen, keine Frage – aber wie unterschiedlich sie sich je nach Rassen? Wofür sind die verschiedenen Rassen bekannt und welche passt am besten zum eigenen Lebensstil? Wir haben die Antworten =^.^=

1. Katzen für Kinder

Nicht jede Katze toleriert plötzliche Bewegungen, laute Geräusche oder eine übereifrige Handhabung. Katzen und Kinder sind nicht immer automatisch eine gute Kombination, aber manche Rassen sind in sehr lebendigen Haushalten glücklicher als andere.

Die Maine Coon

Maine Coons sind große, robuste Katzen. Sie sind wahrscheinlich eher für ihre Größe bekannt und werden manchmal hinsichtlich ihres Temperaments im Umgang mit Kindern nicht in Erwägung gezogen. Sie streunen zwar gerne, doch sind gewöhnlich ihren Familien sehr treu und häufig sowohl Kindern als auch Erwachsenen sehr zugetan.

Die Ragdoll

Ragdoll-Katzen sind für ihr mildes Temperament, ihre strahlend blauen Augen und vor allen Dingen ihre Geduld bekannt. Daher kann man sich grundsätzlich im Umgang mit Kindern sehr auf sie verlassen. Sie lassen sich von plötzlichen Bewegungen nicht beunruhigen und zeigen auch  keinerlei Aggression – perfekt, wenn sich Kleinkinder mit ihnen anfreunden wollen.

Tipps: Zum Eingewöhnen einer Katze in einen lebhaften Haushalt, wäre es am besten, wenn du gleich ein Katzenbaby bei dir aufnimmst, damit es sich von Anfang an den lebendigen Haushalt gewöhnen kann. Oder adoptiere eine Katze aus dem Heim, die Kinder bereits kennt und somit ohnehin schon sehr entspannt eingestellt ist.

Wusstest Du, dass die Grinsekatze aus Alice im Wunderland und der gestiefelte Kater von der Britisch-Kurzhaar-Katze inspiriert wurde?

2. Rassen für Senioren

Katzen können älteren und bewegungseingeschränkten Menschen eine wunderbare Gesellschaft sein. Sie brauchen – anders als Hunde – keine regelmäßigen Spaziergänge. Ihre Gesellschaft kann in manchen Fällen Depressionen mindern und auch den Blutdruck senken.

Die Birma-Katze

Birma-Katzen sind für ihre enge Bindung an ihre Besitzer bekannt. Sie können zwar verspielt sein, haben aber keinen stark ausgeprägten Spieltrieb. Bei ihnen handelt es sich um entspannte Stubentiger, die gut zu einem älteren, weniger aktiven Besitzer passen.

Die Russisch Blau

Diese Fellnasen sind relativ unabhängig. Russisch-Blau-Katzen sind generell etwas distanzierter, aber dennoch genauso verschmust wie andere Rassen. Die Russisch Blau soll ein Gespür für menschliche Emotionen haben und sehr intuitiv sein –  du kannst dich darauf verlassen, dass dein vierbeiniger Boss dir immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, deine Stimmung heben und deinem seelischen Befinden guttun wird.

Tipp: Es kann lohnenswert sein, sich im Tierheim und bei Tierschutzorganisationen nach einer älteren, ruhigeren Katze umzusehen. Bei folgenden  Tierheimen und Vereinen wirst du vielleicht fündig:

https://www.tierschutzbund.de/
https://shelta.tasso.net/
http://www.tiervermittlung.de/index.shtml
https://www1.wdr.de/fernsehen/tiere-suchen-ein-zuhause/index.html
http://www.angeles-katzenhilfe.de/
http://www.katzenherzen.de/
http://www.katzenherzen.de/
http://www.katzenhilfe-samtpfoetchen.de/

Wusstest du, dass die Peterbald-Katze eine der seltensten Katzenrassen der Welt ist?

3. Katzen für Stadtmenschen

Grundsätzlich gilt: Überlege es dir gut, bevor du dir ein Haustier anschaffst. Lässt dein Lebenswandel es zu, die Verantwortung für ein Haustier zu übernehmen? Katzen scheinen aufgrund ihrer Unabhängigkeit vielleicht die perfekte Lösung für einen hektischen urbanen Lifestyle zu sein, doch sie verbringen gerne Zeit mit dir und möchten nicht zu lange allein gelassen werden.

Die Britisch Kurzhaar

Britisch-Kurzhaar-Katzen sind markt.de zufolge eine der beliebtesten Katzenrassen in Deutschland. Sie sind entspannt und verschmust, machen aber auch gerne ihr eigenes Ding.

Die American Wirehair

Diese kleinen Fellknäuel sind mit der American Shorthair verwandt. Sie werden häufig übersehen, doch American-Wirehair-Katzen sind eine der unkompliziertesten Rassen. Sie fordern wenig Aufmerksamkeit, verbringen gerne Zeit mit ihren menschlichen Untergebenen, aber unterhalten sich ebenso sehr gerne selbst!

FAKT: Wusstest du, dass Kater eher unter Stress leiden als Katzen, wenn sie allein gelassen werden, und durch die Unruhe an einer Blasenentzündung oder FIC erkranken können?

Das wirft ein völlig neues Licht auf das „starke Geschlecht“…

4. Rassen für Haushalte mit anderen Haustieren

Ausgewachsene Katzen gehen mit Veränderungen eher schlecht um. Junge Katzen hingegen sind anpassungsfreudiger. Wenn du deine tierische Familie vergrößern möchtest, könnte es ratsam sein, ein Katzenbaby aufzunehmen, denn sie gewöhnen sich eher an einen Haushalt mit Hunden.

Die Ocicat

Ocicat-Katzen sind lustige kleine Persönlichkeiten mit einem ungewöhnlichen gepunkteten Fellmuster – quasi die Dalmatiner unter den Katzen. Neben ihrem völlig eigenen Stil sind diese Stubentiger außergewöhnlich gesellig und lieben sowohl menschliche als auch tierische Gesellschaft. Sie haben allerdings einen natürlichen Jagdtrieb, es könnte sich daher als sinnvoll erweisen, sie vom Aquarium fernzuhalten!

Wusstest du, dass die Ocicat-Katze die einzige domestizierte Rasse mit gepunktetem Fell ist?

FAKT: Katzen und Hunde KÖNNEN beste Freunde werden!

Wie süß ist das?!

Es gibt so viele verschiedene Katzenrassen, aber auch die wunderbaren gemischtrassigen Stubentiger sind nicht zu vergessen. 🙂 Erkundige dich gut, suche nach der Katze mit der besten „Cattitude“ für deinen Lifestyle und ziehe IMMER zuallererst eine Tierheimkatze in Erwägung.