Jede Katze miaut anders. Es liegt an dir, ihre Sprache verstehen zu lernen

Katzen haben manchmal ganz schön viel zu sagen. Aber wusstest du, dass die meisten ihrer Laute nur für uns bestimmt sind?

Katzen miauen nur bei der Kommunikation zwischen Mamakatzen und ihren Jungen. Durch das niedliche Mauzen der Babys ziehen sie die Aufmerksamkeit und so die Fürsorge der Mama auf sich. In freier Wildbahn hört das Miauen von Natur aus auf, sobald die Welpen ausgewachsen sind.

Aber das trifft auf Hauskatzen nicht zu. Denn sie haben gelernt, dass wir Menschen gerne für immer ihre „Mamas“ spielen. Daher haben sie eine eigene Katzensprache mit vielen verschiedenen „Miau“-Lauten entwickelt, die nur an uns gerichtet ist. Und genauso wie jedes menschliche Baby auf ganz bestimmte Art weint, die nur die Mutter versteht, hat auch jede Katze ihre eigenen Laute. Sie hat ihr eigenes, einzigartiges Mauzen für unterschiedliche Situation, die wir, die Katzeneltern, mit der Zeit verstehen lernen.

„Die meisten Katzenbesitzer verstehen ihre Katzen und antworten ihnen.“

Verstehst du, was deine Katze dir mitteilen will?

Höhe, Ton und Lautstärke enthalten Hinweise, die du bei der Aufschlüsselung der Bedeutung der Laute beachten solltest. Außerdem darfst du auch die Körpersprache und Gesichtsausdrücke der Katze sowie die Tageszeit nicht außer Acht lassen.

  • Kurzes Miauen oder Mauzen: Normale Begrüßung. „Hallo!“
  • Mehrfaches Miauen oder Mauzen meist kombiniert mit einem kleinen Stups an dein Bein oder den Türrahmen: Aufgeregte Begrüßung. „Juhu, du bist wieder zuhause!“
  • Mittleres Miauen: Betteln um etwas. „Wo ist mein Abendessen?”
  • Langgezogenes Mrauuu: Aufforderung. „Mir ist langweilig. SPIEL mit mir!“
  • Tiefes Mrraaaooooo oft begleitet von einem vibrierenden Schwanz: Es gibt Grund zur Beschwerde. „Hey, ich habe Hunger!“
  • Schrilles RRRRAOO!: Zorn oder Schmerz. „Du bist mir auf den SCHWANZ getreten!“
  • Kurzes, einmaliges Schnaufen durch die Nase: Pfff du nervst, ich bin sauer
  • Lautes Fauchen: Autsch jetzt ist mir jemand auf den Schwanz getreten und das tut höllisch weh.

„Tipp für Katzensitter: Es gibt nichts Besseres, als mit einem süßen Mauzen und Schnurren begrüßt zu werden. Aber wenn die Katze, die du betreust, sehr revierbezogen ist und dich mit einem launischen Knurren willkommen heißt, dann hilft dir dieser Artikel beim Umgang mit wütenden Katzen.“


Cat in a Flat – Die bewährte Katzensitter Gemeinschaft

Finde einen Kaztenbetreuer in deiner Nähe. Suche hier

Schaue dir Das Handbuch zum Kaztensitten