Der Bengal sieht man die Kreuzung mit Wildkatzen deutlich an! Diese Katzenrasse ist für ihre besondere Fellzeichnung berühmt. Die wilden Stubentiger erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Cat in a Flat erklärt Dir alles, was du rund um die Bengalkatze wissen solltest.

Woher kommt die Bengalkatze?

Die Bengal ist vergleichsweise eine eher junge Katzenrasse.

Der Ursprung der Bengal-Rasse ist in den Vereinigten Staaten zu finden. Dort unternahm die Genetikerin Jean Mill 1963 den ersten Versuch, die Asiatische Leopardenkatze mit einer Hauskatze zu kreuzen. Mill wollte eine zahme Hauskatze zu erschaffen, die mit dem ursprünglichen Aussehen ihrer Vorfahren beeindruckt. Die Idee der Kreuzung ist allerdings schon älter. Bereits 1889 erwähnte der britische Künstler und Journalist Harrison William Weir die Hybridisierung von asiatischen Ozelots und Hauskatzen. Die Bengal wurde 1983 offiziell von der TICA (The International Cat Association) anerkannt. In Deutschland wurde diese Rasse früher auch „Leopardette“ genannt.

Aussehen der Bengalen

Die Bengal ging aus der Kreuzung einer zahmen, schwarzen Hauskatze mit einer wilden Asiatischen Leopardkatze hervor. Das sieht man ihr bis heute an. Für ihre besondere Fellzeichnung ist die Bengalkatze berühmt und daran ist sie auch leicht zu erkennen. Sie hat Flecken, Rosetten auf dem Rücken und einen helleren Bauch. Die meisten Tiere haben noch Streifen an den Beinen, sollten aber möglichst Flecken haben. Die Grundfarben der Bengalkatze sind Orange, Gold, Dunkelgelb und Sand. Einzigartig bei Bengalen ist es, dass dieses Gold oder Perlmuttglanz (Glitter) auweist. Dies gibt es bei keiner anderen Katzenrasse.

„Marbled“ und „Spotted“ werden als Zeichnungen bei Bengalen anerkannt:

Marbled: „Marbled“ erinnert an das gestromte Muster anderer Katzenrassen. Allerdings sollten Bengalkatzen so wenig wie möglich an „normale“ Hauskatzen erinnern.

Spotted: Das bedeutet gefleckt. Die Fellzeichnung erinnert an einen Leoparden. Dabei werden einfarbige und zweifarbige Tupfen unterschieden.

Die idealen Augen, Lippen und Nase werden durch schmale schwarze Linien umrandet.Kinn, Brust und Bauch sind Cremefarben oder weiß.

Sie hat einen kraftvollen Körper und muskulöse Beine. Insgesamt wird sie nicht unbedingt größer als eine Hauskatze, hat aber einen etwas längeren und muskulöseren Körper. Der Kopf ist vergleichsweise klein und die mandelförmigen Augen meist grün.

Bengalkatze mit Punkten
Bengalkatzen sind für ihr Fell berühmt!

Charakter der Bengalkatze

Die Bengalkatze hat viel Temperament! Sie ist clever und lernwillig und braucht sehr viel Beschäftigung. Sie spielt sehr gern und ist ein guter Kletterer. Zudem sind sie sehr kommunikativ und haben ein umfassendes Vokabular. Als reine Wohnungskatze ist sie nicht geeignet. Ein eingezäunter Garten ist für die Bengalkatze Pflicht. Die Bengal braucht Aufmerksamkeit und Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Mehr noch als bei anderen Rassen wird bei der Bengal ausdrücklich von einer Einzelhaltung abgeraten.

Bengalesen sind neugierig und sehr aktiv.

Pflege von Bengalkatzen

Das kurze, dichte Fell von Bengalkatzen braucht an sich keine extra Pflege. Wie die meisten Katzen kann sich die Bengal selbst um ihr Fell kümmern. Eine Pflegeeinheit mit der Bürste genießt die Bengalkatze aber sicherlich trotzdem. Wie alle Katzen braucht die Bengal regelmäßige Check Ups beim Tierarzt, sowie alle notwendigen Impfungen. Ebenso ist es wichtig, dass du deine Katze rechtzeitig kastrieren lässt.

Die Bengalkatze braucht ausreichend Platz und Spielzeug. Nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf wollen gefordert werden! (Gesicherter) Freigang ist für die Bengal wichtig, da sie aktiver ist, als andere Katzenrassen. Ebenso braucht sie viele Klettermöglichkeiten.

Mehr über die Pflege von Katzen im Allgemeinen erfährst du in unserem Einmaleins der Katzenpflege.

Eine gute Ernährung ist bei Katzen elementar, um ein gesundes und langes Leben zu führen. Deshalb haben wir für dich eine Liste von 6 Dingen, die du über das Essverhalten deiner Katze wissen solltest, zusammengestellt.

Die Bengalkatze ist wunderschön und sehr aktiv.
Bengalen sind wunderschön und sehr aktiv.

Das solltest du noch wissen

Die Bengalkatze ist eine tolle Katzenrasse. Sie eignet sich jedoch eher nicht für die reine Wohnungshaltung, besonders wenn nicht viel Platz vorhanden ist.

Wenn du einmal wenig Zeit hast, dich um deine Bengalkatze zu kümmern, kann ein Katzensitter helfen. Wir erklären dir, wie du einen Last Minute Katzensitter findest.

Für die Bengalen sind keine typischen Erbkrankheiten bekannt. Es wird teils jedoch angenommen, dass sie eine höhere Prävalenz der Herzkrankheit namens hypertrophe Kardiomyopathie aufweisen, als andere Katzenrassen. Einige Bengalkatzen scheinen anfälliger für feline infektiöse Peritonitis (FIP), eine Viruserkrankung) zu sein. Sie gelten als robuste und gesunde Katzenrasse.

Ganz wichtig: Echte Bengalkatzen bekommst du nur beim Züchter.

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