Wir von Cat in a Flat haben uns schlau gemacht und zeigen Euch: Darum verbessern Katzen unser Wohlbefinden! Ein flauschiger Freund wirkt sich positiv auf unsere Stimmung und unser Leben aus. Dem würden sicherlich alle Katzenbesitzer zustimmen!

In einer Umfrage zum Katzenschutz im Jahr 2019 behaupteten 93,7% der Katzenbesitzer, dass Katzen positiv für das Gemüt seien. Gerade in Zeiten von „Social Distancing“ bedeutet das Haustier für viele Besitzer eine seelische Unterstützung.

Katzen sind gut fürs Gemüt

Katzen können bei Einsamkeit helfen und unser Gemüt beruhigen. Ein leises Tapsen oder ein neugieriges Miauen ist für viele Katzenfans ein sofortiger Stimmungsaufheller. Und es gibt nur wenige Dinge, die unser Wohlbefinden mehr verbessert, als unsere Katze, die auf sich auf unseren Schoß kuschelt.

Zum Beginn der Ausgangssperren im Frühjahr diesen Jahres klärten viele Wohltätigkeitsorganisationen für Haustiere darüber auf, dass Katzen sehr gut für unser Wohlbefinden sind. Denn auch die Fürsorge für ein Katze kann dazu beitragen, Gefühle von Einsamkeit und Isolation zu lindern. Wichtig ist aber: Haustiere sind immer fürs Leben und nicht nur eine kurze Zeit.

Wie helfen uns Katzen dabei Einsamkeit und Angst zu bekämpfen?

Viele Katzenbesitzer sind überzeugt, dass Katzen unserem Wohlbefinden helfen. Dies bestätigte auch eine wissenschaftliche Studie von 2019. Hierbei befragte eine bekannte Tierschutzorganisation mehr als 5000 Tierhalter in Großbritannien zu diesem Thema. Das Ergebnis: Das Gefühl der Verantwortung und Fürsoge für ein Tier hat einen positiven Effekt auf die menschliche Psyche.

Das tägliche Füttern und Pflege unserer vierbeinigen Freunde gibt uns jeden Tag Freude und Motivation. Eine Katze im Haushalt kann uns aber auch dabei helfen, eine gesunde Routine aufrechtzuerhalten. So freuen sich Katzenbesitzer beispielsweise jeden Morgen von einer liebevollen Stuppsnase geweckt zu werden, die freundlich um ihr Frühstück bittet.

Für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen kann die Pflege für ein Haustier jedoch manchmal auch etwas zu viel werden. Die Unabhängigkeit von Katzen macht es zwar einfacher sie zu pflegen als andere Haustiere, dennoch darf diese Verantwortung niemals unterschätzt werden. Ein vertrauensvoller Catsitter kann in solchen Situationen eine große Unterstützung sein.

Streicheln einer Katze
Katzen können Einsamkeit und Ängste bekämpfen

Mehr Ruhe und Ausgeglichenheit dank unserer Fellnasen

Katzen haben häufig den Ruf eher distanziert und “eigen” zu sein. Doch zahlreiche Besitzer wissen auch, dass unsere Katzen uns bedingungslose Liebe zeigen.

Unseren Fellnasen ist es schließlich völlig egal, wie wir aussehen, ob wir beruflichen Erfolg haben oder wie viel Geld wir verdienen. Katzen erwidern sehr viel Zuneigung, wenn wir sie ausreichend versorgen und ihnen unsere Verbundenheit Fürsorge zeigen. Eine Freundschaft mit einer Katze kann insbesondere für Menschen mit sozialen Ängsten sehr beruhigend sein.

Als Gewohnheitstiere sind Katzen auch sehr zuverlässig und vorhersehbar. Auch wenn sie gelegentlich plötzlich aufgeregt hin und her flitzen (auch unter den „täglichen fünf Minuten“ bekannt), folgen Katzen insgesamt immer ihrer vertrauten Routine. Dies kann auch für uns Menschen sehr hilfreich sein. Besonders, wenn wir uns nach mehr Stabilität und Sicherheit sehnen.

Katzenbetreuung

Katzen und körperliche Entspannung

Für viele Katzenbesitzer ist das Schnurren ihres Vierbeiners das schönste Geräusche der Welt. Das sanfte und niederfrequente Brummen signalisiert tiefes Vertrauen und Bindung. Jeder der schon mal mit einer schurrenden Mietze ein Nickerchen auf dem Sofa gemacht hat, kann bestätigen: Katzen verbessern unser Wohlbefinden.

Auch das Streicheln unserer kleinen Gefährten kann wie Balsam für unsere Seele sein. Das Kraulen des flauschigen Fells und die körperliche Nähe erzeugen eine zutiefst beruhigendes Erlebnis.

Eine Studie der Washington State University ergab, dass nur zehn Minuten Streicheln eines Tieres sich positiv auf unsere Hormone auswirkt. Durch das Kuscheln mit unserem Haustier wird das Stresshormon Cortisol gesenkt und die Produktion der stimmungsverbessernden Hormone wie Oxytocin und Serotonin gesteigert.

Dadurch können Ängste gelindert und unsere Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt um bis zu 30 Prozent verringert werden.

Eine weitere Studie des Neurowissenschaftlers Paul Zak zeigte ebenfalls, dass der Oxytocinspiegel von Katzen nach 10 Minuten Spielzeit mit ihren Besitzern um 12% ansteigt. Oxytocin, auch als „Kuschelhormon“ bekannt, spielt eine bedeutende Rolle für das seelische Wohlbefinden.

Katzenrassen, die uns besonders bei mentalen und psychischen Problemen helfen

Jeder Mensch und jede Katze sind einzigartig. Tatsache ist, dass es keine „beste“ Katze für Menschen mit psychischen Problemen gibt. Bei der Suche nach dem richtigen Gefährten kommt es auf viele Faktoren an. Die richtige Beratung ist hierbei enorm wichtig. Nur bei der richtigen Auswahl wird die Fellnase glücklich und auch unser Wohlbefinden verbessert.

Jedoch sind Rassekatzen wie Bengalen, Abessinier oder birmanische Katzen beispielsweise sehr energiegeladen und anspruchsvoll. Bei anderen Rassen, wie zum Beispiel Persern muss der Besitzer besonders aufmerksam auf die ausreichende Haut- und Fellpflege der Tiere achten.

Die Rassen Balinesen und Birmaner sind dafür bekannt sich sehr freundlich und aufmerksam zu verhalten. Die flauschigen Ragdoll-Katzen hingegen treten eher passiv und schüchtern auf.

Potenzielle Katzenbesitzer sollten auf jeden Fall genau überlegen, welche Rasse am besten zu ihrem Lebensstil und ihren emotionalen Bedürfnissen passt. Im Idealfall sollte eine Katze vor der Adoption auch immer eine Probezeit bei ihrem neuen Besitzer verbringen. Auf diese Weise können Tier und Mensch beide entscheiden, ob sie gut zu einander passen.

Auch das Alter ist wichtig

Kleine Kätzchen scheinen vermeintlich immer süßere Begleiter zu sein. Es ist aber unbedingt auch zu beachten, dass junge Katzen sehr viel Energie haben und oft ausgelassen spielen möchten. Dies kann schnell in Chaos in der Wohnung enden, denn auch die Erziehung des Tieres hat ja gerade erst begonnen. Kätzchen kratzen zum Beispiel häufig noch an Möbeln und müssen ihre Energie noch einzuschätzen lernen.

Eine ausgeglichene, erwachsene Katze könnte daher eine bessere Option für Personen sein, die sich einen eher ruhigen Begleiter wünschen.

Fest steht: Auf jeden neuen Katzenfreund wartet auch die passende Katze. Wenn man noch unsicher ist, ist es immer eine gute Idee, sich ausführlich in einem Tierheim oder bei dem Züchter über die Tiere beraten zu lassen.

Eine tolle Alternative zur Katzenpension – Katzensitter in meiner Nähe.

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