Wahrscheinlich bekommst du es als Katzensitter früher oder später mit einer Mieze zu tun, die gerne mal die Krallen ausfährt. Hier sind sieben Tipps, mit denen es schnurrstracks trotzdem klappt.

  1. Vereinbare mit dem Besitzer, dass du die erste Fütterung übernimmst, wenn er oder sie noch zuhause ist. So kann der Besitzer Miezi ruhig halten, bevor sie in deine Obhut übergeht. Eine solche „Einführung“ funktioniert gerade beim Haussitting besonders gut, wenn du zeitweilig bei der Fellnase zuhause einziehst.
  2. Wenn du nur Kurzbesuche machst, gehe etwas früher als zur Fütterungszeit vorbei, sodass die Katze noch nicht allzu hungrig (und kratzbürstig) ist, aber vielleicht noch etwas schläfrig (und dadurch milder gestimmt).
  3. Wenn du das Haus betrittst, schenk der Katze keine Beachtung! Genau, jeglichen Augenkontakt komplett vermeiden. Bleib ruhig und cool und bewege dich langsam ohne plötzliche Bewegungen. Zeige ihr, dass du keine Angst hast!
  4. Lass Miezi zu dir kommen. Lass sie dich beschnuppern, aber überstürze es nicht mit den Streicheleinheiten. Wenn sie Lust darauf hat, stupst sie dich mit der Nase an.
  5. Wenn die Katze überhaupt nicht auf dich zukommt, keine Sorge. Manche Katzen wollen keine neuen Freundschaften schließen. Deine Aufgabe als Katzensitter ist es, dich am Verhalten der Katze zu orientieren sowie sicherzustellen, dass sie ausreichend frisst und zur Toilette geht. Dann hast du deinen Job gut gemacht. 🙂
  6. Wenn es der Besitzer erlaubt, bring ein paar Leckerlis mit. Das lenkt den Stubentiger ab, wenn du das Haus betrittst, und vermittelt ihm, dass du nichts Böses im Sinn hast.
  7. Einige Katzensitter aus der Cat-in-a-Flat-Community empfehlen, für die Dauer der Buchung eins deiner Kleidungsstücke im Haus des Besitzers zu lassen, wenn du nicht ohnehin über Nacht bleibst. So kann sich die Katze an deinen Geruch gewöhnen.

Die Verwendung eines Feliway-Verdampfers kann helfen, die Katze zu beruhigen.

Wenn die Katze aggressiv oder scheu ist und sich nicht so schnell an neue Leute gewöhnt, könntest du mit dem Besitzer über die Möglichkeit des Haussittings sprechen. Dabei hat die Katze mehr Zeit dich kennenzulernen und sich daran zu gewöhnen, ihr Revier mit dir zu teilen, sodass es für sie zu einer positiven Erfahrung wird.

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